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Verhaltensregel bei Erektion, Umgang mit Scham

BeitragVerfasst: So 15.12.2024, 13:51
von marmelade
Hi eine etwas andere Frage:

Wie wurde euch als weibliches Pflegepersonal der Umgang mit intimen Untersuchungen bei männlichen Patienten beigebracht? Oder auf den Punkt, wie sollt ihr euch bei einer eventuellen Erektion verhalten und wie ist der Codex wenn der Mann durch z.B. Aufregung/Angst einen kleineren, Stresspenis bekommt? Gibt es da bestimmte Verhaltensweisen? Und ähnliche Frage passend: Wie sollte reagiert werden, wenn ein Patient, egal welches Geschlecht, nicht die Anwesenheit einer MFA/o.ä. möchte, weil es um eine Intimuntersuchung geht, würdet ihr dann den Raum verlassen oder fühlt ihr euch angegriffen?

Danke und abermals danke für ehrliche Antworten, das beschäftigt mich sehr.

Re: Verhaltensregel bei Erektion, Umgang mit Scham

BeitragVerfasst: So 11.01.2026, 22:45
von FA
Bei sowas halte ich für das Diplomatischste Verhalten es nicht anzusprechen (Errektion).

Wenn jemand seine Privatssphäre will und ich den Raum verlassen sollte, nehm ich das nicht persönlich sondern als Ausdruck des Bedürfnisses nach naja Privatssphäre, wer hat das nicht?

Ist halt auch Gewohnheitssache, schwerbehinderte von Geburt kriegen Scham oft gar nicht erst anerzogen, durch Gewohnheit (Altenheim) kann es sich auch wieder abbauen.

Klar zu machen für Patient, Mitarbeiter, Heimbewohner etc. dass Sie aussprechend dürfen wenn Sie etwas stört halte ich für sinnvoll, damit es nicht irgendwann unfreundlich herausbricht.

Verhalte mich dementsprechend auch so und suche den "richtigen" Moment wenn möglich.